• Amor Fati heute

    Amor Fati heute – ein Wiedersehen (#123)

    Glücklich werden wollen fast alle, aber Fakt ist, das "Unglück" (in einer klassisch nicht-stoischen Sichtweise) wartet auf uns alle. Wie damit umgehen? Amor Fati ist ein weiteres wirkungsvolles Reframing der antiken Stoiker, was auch heute noch sehr gut funktioniert und unsere Lebensqualität einfach verbessern kann. Mit Übung natürlich.

  • Jeden retten

    Jeden retten – können wir nicht (#120)

    Jeden retten – das wäre der Idealfall. Menschen, auch wir, haben Probleme, da wäre es doch nett, wenn allen geholfen würde, oder? Das Problem: meiner Erfahrung nach gibt es Unrettbare – beispielsweise die so genannten "vulnerable narcissists", die "verletzlichen" Narzisten. Hier aktiv zu werden ist für Amateure (und Profis?) nicht nur reine Zeitverschwendung, sondern auch für unser eigenes Seelenheil schädlich.

  • Unbesiegbar

    Unbesiegbar durch Stoizismus? Bullshit (#119)

    Unbesiegbar sein, das wollen alle Fünfjährigen. Leider auch die Egos von ca. 80 % der Erwachsenen, vor allem der Männer. Aus diesem Grund lässt sich mit diesem kindlichen – und kindischen Wunsch – auch ganz hervorragend Geld verdienen. Man muss nur untugendhaft und morallos genug sein, schon kann man mit Zauberwörtern wie "unbesiegbar", "Resilenz" und Konsorten schön Bücher, Podcasts und Videos vermarkten. Kann man, sollte man aber meiner Meinung nach nicht.

  • Tugend

    Tugend – Probleme einer stoischen Definition (#118)

    Tugend, oder auch Tugendhaftigkeit, begegnen uns bei unserer Beschäftigung mit Stoizismus auf Schritt und Tritt. In einem anderen Podcast wurde ich vor einigen Tagen gefragt, wie ich den den Begriff Tugend aus stoischer Sicht genau definieren würde. Gar nicht so einfach …

  • Selbsthypnose

    Selbsthypnose, unabsichtlich (#117)

    Selbsthypnose ist etwas, dem wir nicht entfliehen können, vor allem nicht, wenn wir mehr oder weniger unbewusst leben. Das Dauerfeuer von "Nachrichten", meist ohne persönlichen Nachrichtenwert oder Bezug zu unserem eigenen Leben, Bücher, Filme, Serien, Podcasts, Familie und Freunde – wir sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt.

  • Alte Freunde

    Alte Freunde loslassen (#116)

    Erinnerungen kommen hoch, peinliche Momente können entstehen, die eigene Veränderung wird einem eventuell deutlich bewusst und vielleicht zweifelt man an seinem eingeschlagenen Weg. Wir schauen, was der antike Stoiker Epictetus (Epiktet) uns an Ratschlägen mitzugeben hat.

  • Stoische Menschenliebe

    Stoische Menschenliebe hat auch Grenzen (#115)

    Wir alle kennen Menschen, die mit ihrer negativen Energie und verschiedenen Verhaltensweisen – etwa ständigem Gemeckere, dauerhafter Unzufriedenheit, unheilbarem Pessimismus – sich selbst und anderen das Leben unnötig schwer machen …

  • Beleidigungen

    Beleidigungen stoisch begegnen (#114)

    Beleidigungen, die uns richtig weh tun, können das aus stoischer Sicht nur, weil wir sie lassen. Im Grunde genommen kann uns natürlich kein andere Mensch zwingen, uns zu ärgern oder traurig zu sein.